B i o g r a p h ie

Dirk Kazmierczak, geboren in Dortmund, erhielt seine Ausbildung in klassischem und zeitgenössischem Tanz an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Heidelberg-Mannheim.

Er arbeitet als freischaffender Choreograph, Tänzer, Tanzpädagoge, Tanz- und Ausdruckstherapeut. 

Dirk Kazmierczak ist Heilpraktiker für Psychotherapie.

Engagements als Tänzer führten ihn u.a. an das  Opernhaus Dortmund, Unterwegstheater Heidelberg, Staatstheater Mainz, Kammerspiele Mainz, Württembergische Landesbühne Esslingen, Marco Santi Danse Ensemble Stuttgart, Stadttheater Trier, Staatstheater Wiesbaden, Theater Osnabrück und Theater Bielefeld, an denen er als Solist tanzte.

Kazmierczak arbeitete mit vielen bekannten Choreographen zusammen;  er tanzte u.a. in Choreographien von Örjan Anderson, Anouk van Dijk, Rami Levi, Guy Weizman und Roni Haver, Guilherme Botelho, Jo Strømgren. 

Fabien Prioville kreierte für ihn 2012 das Solostück „From Here To There“.

Kazmierczak tanzte 2013 in der Rekonstruktion des 1957 uraufgeführten „Le Sacre du Printemps“ von Mary Wigman unter der Leitung von Henrietta Horn, welche international große Beachtung fand. 

Neben seiner Laufbahn als Tänzer erhielt er mehrere solistische Gesangsrollen in diversen Musical- und Musiktheaterproduktionen und erarbeitete eigene Chanson-Programme.

Zahlreiche eigene Choreographien entstanden. „Three Days Inside The Great Whale“ für das Tanztheater Bielefeld (Leitung Gregor Zöllig) wurde 2013 bei der Eröffnung des Theatertreffen NRW gezeigt.

Die Zusammenarbeit mit Royston Maldoom (bekannt aus dem Film „Rythm is it!“) war der Beginn für Dirk Kazmierczaks Arbeit im Bereich „community dance“, in dem er seit Jahren aktiv ist:

Er gründete 2008 das Seniorentanztheater „TANZsen.“ (2016 Einladung zum "WildWest" Festival, Gelsenkirchen mit "Nackt/ so wie wir sind"), war maßgeblich choreographisch beteiligt an den „Zeitsprung“ -Projekten des Tanztheater Bielefelds, bei dem jährlich mehrere hundert Laien unter professioneller Anleitung die Bühne des Stadttheaters „erobern“: 2014 betreute er beispielsweise, zum 800jährigen Jubiläum der Stadt Bielefeld, ein Tanzevent mit, bei dem, zusammen mit den Bielefelder Philharmonikern, ca. 600 Menschen tanzten.

Weitere choreographische Arbeiten:

"Dog Days" Oper von David T. Little, Europäische Erstaufführung 2016 (Theater Bielefeld)

"Le Marchand de Venise" Oper von Reynaldo Hahn, Deutsche Erstauffühng 2017 (Theater Bielefeld).

"#Salata/Patata" ein Tanzprojekt für geflüchtete Jugendliche 2017

An der Universität Bielefeld hatte Dirk Kazmierczak von 2007 bis 2013 einen Lehrauftrag im Bereich Kunst und Musik für freie Bewegung und Tanz.

Er unterrichtet Ballett, modernen Tanz und Improvisation an diversen Schulen. Weiterhin betreut und coacht er verschiedene Chöre (Klangfestival Bielefeld) und Schauspielensembles

Seit 2016 ist er künstlerischer Leiter von "Tanzwärts", Düren.

 

Neben seiner Tätigkeit als Choreograph arbeitet Kazmierczak als Heilpraktiker für Psychotherapie und als tiefenpsychologischer Tanztherapeut (DITAT)

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